ITMA 2019: Saurer beflügelt die Schaffenskraft ihrer Kunden durch innovative Lösungen

Unser Motto für die ITMA 2019 verdeutlicht unsere übergeordnete Zielsetzung: Seit der Gründung von Saurer waren unsere Innovationen stets die treibende Kraft hinter den vielfältigen Endprodukten unserer Kunden – von Garn über Bekleidung bis hin zu Autoreifen und Kunstrasen. Mit der diesjährigen Messe beginnt für Saurer eine neue Ära. In den letzten Jahren haben wir uns vorgenommen, vertieften Einblick in den Markt zu gewinnen und uns vollständig auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu konzentrieren. Auf Grundlage der Kundenrückmeldungen haben wir unser Produktangebot ergänzt und sind dadurch unserem Ziel, ein Gesamtlösungsanbieter zu werden, näher gekommen. Als Reaktion auf Kundenanfragen bieten wir nun sämtliche Systeme für Stapelfaser- Spinnereien an. Das umfassende Mill Management System Senses von Saurer verbindet unsere gesamte Angebotspalette: Es verschafft unseren Kunden eine detaillierte Übersicht über ihre Vorgänge und erleichtert Optimierungsvorhaben.

Wattwil, 13. Juni 2019

Als Basis unser Maschinendesigns dient weiterhin das anerkannte E³-Prinzip (Energy, Economics and Ergonomics, dt. Energie, Ökonomie und Ergonomie). Neu konzentrieren wir uns zusätzlich auf die Implementierung intelligenter Technologien. Die Selbstlernfunktionen unserer Maschinen optimieren die Geschwindigkeit entsprechend dem verarbeiteten Material. Die Maschinen von Saurer innerhalb eines bestimmten Systems können miteinander vernetzt werden. Dies spart Arbeit, reduziert Abfall und erhöhte die Effizienz der Produktionsprozesse, was sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt. 

Datenanalyse leicht gemacht – für all unsere Kunden

Ob beim Spinnen, Sticken oder Zwirnen – all unsere Kunden können von Mill Management System profitieren, mit dem Produktion, Qualität und Maschinendaten erfasst und analysiert werden können. Ein zusätzlicher Vorteil dieses Systems ist, dass es auch Maschinen von Drittanbietern einbinden kann. Nutzer können neue Optimierungspotenziale erschliessen, indem sie den Produktionsprozess steuern und transparenter machen. 


Unsere Kunden haben auch die Möglichkeit, unsere Maschinen und die neuen Laborgeräte aus unserer Autolab-Serie, welche an der Ausstellung Premiere feiert, mit der Softwareplattform zu vernetzen. Die leistungsstarke Kombination der Analysekapazität verschafft dem Nutzer in Echtzeit ein klares Bild seiner Prozessvorgänge.

 

Verstärkte Automatisierung als zentrales Konzept

Da die entscheidenden Garneigenschaften bereits während der Vorbereitung des Rohstoffs festgelegt werden, setzen wir uns selbst das Ziel, den gesamten Prozess überwachen und steuern zu können. Dadurch wird die beste Bandqualität für die fünf Endspinnprozesse gewährleistet. Mit dem neuen innovativen Autocard und der Streckmaschine Autodraw haben wir unser Spinnereiproduktportfolio weiter ausgebaut.


Wie bei all unseren Produkten kommt auch bei unserer Stickmaschine vermehrt Automatisierungstechnologie zum Einsatz. Mit der neuen Automatic-Rear-Carriage-Regulierung kann die Maschineneinstellzeit reduziert werden, während der intelligente Fadenwächter SmartMon schnell und zuverlässig sowohl Nadel- als auch Schiffchenfadenbrüche erkennt, wodurch die Nachstickkosten deutlich reduziert werden können.


Sensoren sind bei jeder Datenerhebung wesentlich. In den Zwirnmaschinen von Saurer ist eine Einheit integriert, welche die Spannung misst und die Garndrehung bei Industrie- und Teppichgarnen sowie bei Reifencord und Stapelfasern überwacht. Diese Innovation ist auf dem Markt konkurrenzlos.

 

Nun wird gefeiert

Diese ITMA ist etwas ganz Besonderes für uns, da wir verschiedene Jubiläum mehrerer Produktlinien sowie unserer Serviceangebote feiern dürfen. Den TechnoCorder gibt es bereits seit 20 Jahren, die erste Ringspinnmaschine von Saurer haben wir vor 70 Jahren eingeführt, und unsere erste manuelle Stickmaschine haben wir vor 150 Jahren entwickelt. Im Laufe der Jahrzehnte haben wir unsere Produkte immer weiter verbessert, um neueste technische Entwicklungen zu berücksichtigen. 

Experten auf der Bühne

Anlässlich der Feierlichkeiten an der ITMA 2019 haben wir das Vergnügen, mehrere Spezialisten begrüssen zu dürfen, die Einblicke in unseren Sektor bieten, darunter: 
  • Dr. Thomas Weide, Professor im Fachbereich Textiltechnologie der Spinnerei an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach  wird über das Thema "Development in modern spinning technology" sprechen (21. Juni, 11.30 Uhr). 
  • Thomas Fröis, CEO des Start-up-Unternehmens Textible und Gewinner des Futurezone Awards 2017 in der Kategorie "Start-up of the Year", wird verraten, wie er mit seinen Produkten, die mittels Schiffchenstickmaschinen hergestellt werden, ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat (22. Juni, 11.30 Uhr).
  • Dr. rer. nat. Uwe Möhring, Geschäftsführer von TITV Greiz, dem renommierten Institut für Spezialtextilien und flexible Materialien, wird einen Vortrag mit dem Titel "New opportunities with embroidery in the field of smart textiles" halten (22. Juni, 16.00 Uhr). 
  • Daniel Bücher, Forscher am ITA, RWTH Aachen, wird über "Künstliche Intelligenz ‒ Entscheidungssysteme für Textilapplikationen" sprechen (25. Juni, 11.30 Uhr).
  • Dr. Walter Arne, Fraunhofer ITWM, Kaiserslautern, und Erik Bell, ITA, RWTH Aachen, werden das Neueste über "Digital twins ‒ how to improve package dyeing" präsentieren (25. Juni, 16.00 Uhr).
 
Wir freuen uns darauf, Sie am Stand B201 in Halle 6 an der Fira de Barcelona begrüssen zu dürfen, um Ihnen die Höhepunkte unserer intensiven Arbeit zu präsentieren und um Einblicke in den Markt mit Ihnen zu teilen.
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